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Geschichte

Weinbautradition seit 1496

Die Weingärtnerfamilie Drautz

Nach dem Reichstag zu Worms, so ist überliefert, zog Kaiser Maximilian durch Süddeutschland und kam am 26. November 1495 nach Heilbronn. Der Ort, vielleicht auch sein Rebensaft, mag ihm gefallen haben - jedenfalls beginnt die urkundlich belegte Geschichte der Weingärtnerfamilie Drautz im Jahr darauf, anno 1496, als Jodokus Drautz durch Kaiserliches Edikt das Recht erhält, mit einem Wappen zu siegeln.

Vergleichsweise neuen Datums ist der Doppelname des Weingutes, Drautz-Able. Er geht zurück auf die Heirat von Christel Drautz und Martin Able, ebenfalls Sproß einer alten Heilbronner Weingärtnerfamilie, im Jahr 1960. Nach dem frühen Tod Martin Ables 1968 waren Christel Able und ihr Bruder Richard Drautz lange Jahre gleichberechtigte Gutsinhaber. Seit 2007 führt Sohn Markus Drautz gemeinsam mit seiner Mutter Monika Drautz das Weingut.

Das Weingut heute

Heute zählt das Weingut Drautz-Able zu den Trendsettern. Innovationsgeist und Qualitätsanspruch finden ihren Niederschlag nicht nur im lebhaften Medienecho, sondern auch in der Zusammenarbeit mit anderen engagierten Weinmachern: HADES 1986; Deutsches Barrique Forum 1990, VDP 1994.

Über die Jahrzehnte hinweg trugen die Etiketten der Drautz-Able Weine stets das Familienwappen mit den zwei Tauben. Dieses friedfertige Motiv erklärt sich aus dem Familiennamen: Drautz leitet sich ab vom mittelhochdeutschen „Drudaz“: der liebe oder auch friedliebende Freund – symbolisiert durch das traditionelle Friedenssymbol der weißen Taube.

 


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